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Abmustern
Eine Vorlage mit dem Druckergebnis unter Normlicht vergleichen. Für Aufsichtsvorlagen ist eine Farbtemperatur von 6.500 Kelvin Standard.

Additive Farbmischung
Sie liegt bei allen Farberscheinungen vor, die von Selbstleuchtern ausgehen und besteht aus der Kombination der primären Lichtfarben Rot, Grün und Blau. Die Primärfarben sind Grundfarben, die sich nicht durch Mischen aus anderen Farben gewinnen lassen. Sie sind ihrerseits aber in der Lage, alle anderen Farben zu erzeugen. Mischt man die drei Grundfarben des Lichts in gleichen Anteilen, erhält man weißes Licht. Dabei werden die Helligkeiten der Lichtfarben bei ihrem Zusammentreffen addiert. Das Ergebnis einer additiven Mischung ist also stets heller als die daran beteiligten Einzelfarben. Das Farbfernsehen ist ein typisches Beispiel der additiven Farbmischung.

Alpha-Kanal
Meistens ein 8-Bit-Kanal, der Bildbearbeitungs-Programmen für bestimmte Aufgaben zur Verfügung steht. Gibt der Software Raum, die sie für die Verarbeitung individueller Informationen beansprucht. Bei Bildbearbeitungsprogrammen zum Beispiel für Maskierungen und vergleichbare Features.

Arbeitsspeicher
Interner Speicher für direkten Prozessor-Zugriff. Kapazität definiert in RAM (Random Access Memory). Anwendungsprogramme werden beim Starten in den Arbeitsspeicher geladen, damit sie ausgeführt werden können. Für speicherintensive Programme ist sowohl ein schneller Prozessor als auch ein schneller und großzügig dimensionierter Arbeitsspeicher erforderlich. Für Bildbearbeitungsprogramme gilt als empfohlene Kapazität: Speicherbedarf der durchschnittlich zu bearbeitenden Bildgröße multipliziert mit mindestens drei.

ASCII
American Standard Code for Information Interchange. Codiert Zeichen und Sonderzeichen, die systemübergreifend von Computern gelesen werden können. Standard ASCII arbeitet mit 128 Zeichen, Extended ASCII mit 256 Zeichen, wobei lediglich die ersten 128 genormt sind. Die oft unterschiedliche Codierung der folgenden 128 Zeichen (z.B. Umlaute) führt beim Austausch zwischen Mac und PC häufig zu Problemen. Abhilfe verspricht der auf 16 Bit aufgebaute Unicode.

Auflösung
Punkte je Zoll, die von einem Ein- oder Ausgabegerät aufgelöst werden können. Beschreibt die Anzahl der Pixel pro Einheit. Gemessen in dpi (dots per inch) oder ppi (pixel per inch). Gibt an, mit welcher Detailtreue Scanner lesen oder mit welcher Detailtreue Drucker reproduzieren. Bei Druckern misst man die Punkt-Auflösung als dots per inch (dpi), bei Belichtungsgeräten die Raster-Auflösung als lines per inch (lpi).

Ausschuss
Die gesamte Makulatur, die in der Weiterverarbeitung beim Einrichten und in der Produktion anfällt.

Autotypische Farbmischung
Die autotypische Farbmischung entsteht beim mehrfarbigen Rasterdruck. Die Rasterpunkte der Farben Cyan, Magenta und Gelb werden zum Teil nebeneinander und zum Teil übereinander gedruckt. Weil die Druckfarben durchscheinend sind, entstehen in den Bereichen des Übereinanderdrucks die Farben Rot, Grün, Blau und Schwarz als Ergebnis einer subtraktiven Farbmischung. Betrachtet man die einzelnen Rasterpunkte mit einer Lupe, sieht man die subtraktiv gebildeten Farben. Ohne Lupe löst das Auge die Rasterpunkte nicht auf und sieht Farben, die durch eine additive Mischung der von den Rasterpunkten reflektierten Farben erzeugt werden. Der Wechsel von der subtraktiven zur additiven Farbmischung wird als autotypische Farbmischung bezeichnet.

Beschnittmarke
Mitgedruckte Markierung außerhalb der Druckseite - meist als Fadenkreuz -, die als Vorgabe für die weitere Verarbeitung (z.B. Schneiden, Falzen, Stanzen) verbindlich ist.

Bitmap
Auf Punkten aufgebaute Speicherung eines Bildes. Strichzeichnungen können binär gespeichert werden. Graustufen benötigen 8 Bit, RGB Halbtöne 24 Bit und CMYK-Halbtöne 32 Bit.


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